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Hausbauepoche in der 3. Klasse

  • Jennifer Zindler
  • vor 4 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Wir befinden uns mit unserer dritten Klasse mitten in der Hausbauepoche. Es ist eine besondere Zeit im Schuljahr, in der die Kinder sich ganz praktisch mit der Welt verbinden dürfen. Sie erleben, wie der Mensch sich Schutz schafft, wie ein Haus entsteht und was es bedeutet, ein Zuhause zu haben.

Zum Einstieg in die Epoche bekamen die Kinder eine besondere Aufgabe: Jedes Kind sollte zu Hause ein eigenes Haus bauen. Wie dieses Haus aussehen sollte, war ganz frei. So wurde gesägt, geklebt, geformt, gemalt und gestaltet – mit Holz, Karton, Naturmaterialien oder anderen kreativen Ideen.

Als die fertigen Häuser schließlich im Klassenraum versammelt standen, war die Freude groß. Ganz verschiedene Bauwerke waren entstanden und jedes einzelne Haus trägt die Handschrift seines Erbauers. In ihrer Vielfalt spiegeln sie die Individualität unserer Schülerinnen und Schüler wider – jedes so einzigartig wie das Kind selbst.

Von diesem lebendigen Anfang aus arbeiten wir nun weiter in der Epoche. Die Kinder lernen, wie die Menschen früher mit einfachen Mitteln bauten, welche Materialien sie nutzten und warum ein gutes Fundament so wichtig ist. Wir sprechen über Werkzeuge und Handwerker, über Planung und Zusammenarbeit. Immer wieder dürfen die Kinder selbst tätig werden, ausprobieren und erleben.

So wächst Schritt für Schritt nicht nur das Verständnis für das Bauen, sondern auch für das, was ein Haus wirklich ausmacht: Schutz, Geborgenheit und Gemeinschaft. Die Hausbauepoche ist noch in vollem Gange – und wir bauen gemeinsam weiter, Stück für Stück.



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