Frühlingszauber in der Nachmittagsbetreuung
- Kristin Jolly
- vor 6 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Im Frühlingslicht, so weich und klar,
wenn junges Grün erwacht im Jahr,
sitzt Hand in Hand im Sonnenschein
die Schulgemeinschaft groß und klein.
Mit Weidenruten, biegsam, lind,
die warm geworden sind im Wind,
flicht Zweig um Zweig sich still und sacht,
bis runde Form das Werk vollbracht.
Am Wegesrand, im Silberkleid,
stehen Weidenkätzchen, weich und weit,
wie kleine Wolken, zart und fein,
vom Morgenlicht in Glanz getaucht hinein.
Ein erster Schmetterling erhebt
sich taumelnd, der im Lichte schwebt,
als trüge er auf bunten Schwingen
des Frühlings leises Wiederklingen.
Und wo die Steine schweigend ruhn,
beginnt geschäftig frohes Tun:
Mit tüchtigem Klopfen, Schlag um Schlag,
erklingt der helle Werkstatttag.
Im Herzen mancher grauen Wand
blitzt plötzlich auf ein Edelsteinband –
als hielte tief im Fels verborgen
ein kleiner Stern die Frühlingsmorgen.
So webt und klingt in Sonnenschein
ein jedes Werk ins Herz hinein:
Ein Korb, ein Kranz, ein Fund im Stein –
und Freude darf gewachsen sein.












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